Studio 4
11.08. - 22.08.
STALKER - Lorenzo Romito, Giulia Fiocca
The Watercourseway
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Thema
Entlang von Grenzen und Flüssen gleiten. Die Über-Stadt, ein imaginäres soziales und ökologisches Netzwerk entlang des Rheins und darüber hinaus.
“I’d like to show how the principle of Tao conciliates sociality with individuality, order with spontaneity, unity with diversity.” (Alan Watts “Tao, the watercourse way” NY, 1975)
Was macht aus drei Häusern ein kleines Dorf?
Was macht aus drei Dörfern eine kleine Stadt?
Was macht aus drei kleinen Städten ein urbanes Gebilde?
Was macht aus drei Ländern ohne Grenzen eine überregionale Gemeinschaft?
Der Rhein in Vorarlberg ist ein einzigartiges ökologisches System, der heute drei Staaten trennt. Dieser Workshop erforscht, inwieweit das Flussbecken zu verbindenden Infrastrukturen des länderübergreifenden Raumes werden könnte. Entlang von Flüssen und über die Grenzen hinweg untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen natürlichen und sozialen Bewegungsströmen.
Es geht darum, mögliche Verbindungs- und Austauschstücke zu finden, welche die vorhandenen Leerräume des Tales besetzen könnten. Diese Räume tragen das Potential einer sich entwickelnden Dimension der Über-Stadt in sich.
Methodik
Der Ansatz von Stalker ist das Gehen entlang und über die physischen - naturgegeben und künstlichen -, sozialen und kulturellen Grenzen - er ist ein methodischer Versuch der Spurenlegung zwischen den Orten, dabei werden Beziehungen und interne Prozesse sichtbar.
Vorbereitung
In der ersten Woche liegt der Fokus auf dem Sammeln und Erarbeiten von Material. Kochen, Schlafen, Sehen und Wahrnehmen entlang des Weges. Gute Schuhe, Badehose und Regenjacke | Notebook, Photo- und Videokamera, etc… mitbringen!
Den Teilnehmern wird im Vorfeld ein Reader mit Texten aus Alan Watts “Tao, the watercourse way” NY, 1975 und Carl Fingerhuth “Learning from China” Basel, 2004 zur Verfügung gestellt.